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Patscherkofel

Heiligwasser

Gehzeit: 3 Stunden

Von der Bergstation der Seilbahn über Lanser Alm und Sistranser Alm zum Alpengasthaus Heiligwasser und hinunter nach Igls.

Bild: Heiligwasser

Die Legende von Heiligwasser
Im Jahre 1606 streiften zwei junge Hirten durch den Wald am nördlichen Abhang des Patscherkofels, um verlorene Kühe wieder zu finden. In ihrer Verzweiflung wandten sie sich an die Muttergottes, die ihnen daraufhin den Weg zu den Kühen wies und die beiden Knaben bat, ihr zu Ehren an dieser Stelle, wo plötzlich auch eine frische Quelle sprudelte, eine Kapelle zu errichten. Da die Burschen Angst vor der Häme der Dörfler hatten, behielten sie das Wunder für sich. Einer von beiden kehrte aber immer wieder an die besagte Stelle zurück. Als er eines Tages in Begleitung eines stummen Jungen dort rastete, geschah erneut ein Wunder: Der Junge konnte plötzlich wieder sprechen. Daraufhin wandte sich der endgültig Geläuterte an den Abt von Wilten, der 1661 beschloss, dort eine gemauerte Kapelle zu errichten.

Die gegenwärtige Kirche wurde 1665 durch Weihbischof Jesse Perghofer geweiht. Das Gnadenbild in Heiligwasser, die Jungfrau mit dem Kinde darstellend, ist sehr alt und genießt große Verehrung. Heiligwasser verzeichnete mehrfach den Besuch gekrönter Häupter, was für jene Zeiten mit ihrem geringen Reiseverkehr wohl eine Besonderheit war. So kam am 18. Juli 1848 Kaiser Ferdinand I. in Begleitung des Hofes und des Herzogs von Modena in drei vierspännigen Wagen hierher, am 1. August 1852 König Friedrich von Sachsen, im Jahre 1848 Kaiser Franz Josef.

Heiligwasser ist nicht zuletzt wegen seines köstlichen Trinkwassers berühmt.

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